Geschichte des Seeblick Lassahn

Wiener Würstchen am Schaalsee

Unser Klassiker: Wiener Würstchen.

 

 

 

 

Seit September 2013 ist der Seeblick Lassahn auch stolzer Partner im Netzwerk der Regionalmarke „Biosphärenreservat Schaalsee – Für Leib und Seele“!

 

 

 

 

 

Nach mehr als 2 Jähriger Planungs- Bauzeit hat der Pavilion am Samstag 7.7.2012 erstmals geöffnet. Man nennt es wohl heutzutage ein „Soft-Opening“. Cafe, Kuchen, Softdrinks, Gulasch, Wiener Würstchen mit Salaten und Fisch. Wir freuen uns auf unsere ersten Gäste!

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Im Jahr 2012 wurde im Cafe-Garten des traditionsreichen Dorfgasthof von Lassahn ein spektakulärer Pavilion-Neubau errichtet. Die Geschichte des Gasthofes in Lassahn reicht allerdings bereits 150 Jahre zurück und ist eng verbunden mit der Geschichte der Schmiede im Ort.

Seeblick Lassahn Seeblick Lassahn St. Abunduskirche Lassahn
Im Kirchenbuch von Lassahn wird 1735 ein Grobschmied Namens Hans Hildebrand genannt, bald darauf auch ein Schmiedegeselle Levron Jochim Burwieck und Meister Franz Burwieck. Die Familie Burwieck hatte neben einer Landwirtschaft auch die Schmiede im Ort und den Dorfkrug, der folglich lange auch „Burwieckscher Krug“ hieß. Die Schmiede befand sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Dorfkrug.

Architektur Zeichnung Seeblick Lassahn

Pavilion Seeblick Lassahn

 

 

 

 

 

 

 

Noch heute heißt ein Teil des Doppelhauses Dorfstraße 47 „Alte Schmiede“ – dieser Gebäudeteil wurde 1862 erbaut und in den 90er Jahren, nach der Wende renoviert. Die Familie Burwieck betrieb im Ort bis ca 1918 auch eine gutgehende Krämerei, die im unteren Ortsteil gelegen war. Von diesem Ortsteil, der direkt am Seeufer gelegen war ist heute kaum noch etwas zu erkennen. Nur noch einige Obstbäume auf dem Weg zum See lassen erahnen, daß hier bis zur deutlichen Verstärkung der Grenzlagen durch die DDR-Behörden in den späten 70er Jahren noch einige Gebäude gestanden hatten. Darunter eben auch die Burwiecksche Krämerei.

Der letzte Vertreter der Burwieckschen Familie hatte die Schmiede weiter verpachtet und war hauptsächlich Gastwirt und agierte auch als Postagent. 1910 wurde neben der Gastwirtschaft ein Saal errichtet, der 1978 durch ein Feuer zerstört wurde und 1980 wieder aufgebaut wurde. Der Saal diente seither als Festsaal für die Gastwirtschaft, wurde aber auch als Kino-Saal, als Turn-Saal für die nahe gelegene Schule und als Verammlungsort für die Garnison der Grenztruppen genutzt.

Der Gasthof war lange Zeit auch örtliche Postagentur und Laden.

Seeblick Lassahn Historisch

Die Familie Pankow betreib die Gaststätte von 1925 bis 1945. Diese Gastwirte stockten das Hauptgebäude 1936 um ein Stockwerk auf. Gisa und Dieter Redman betrieben ab 1967 für 35 Jahre die Gastronomie in Lassahn, die in der DDR-Zeit „Konsumgaststätte“ hieß und ab der Wende zum „Schaalseetreff“ wurde. Nach einer kurzen Unterbrechung wurde der Dorfgasthof 2004 von Dieter Redmann übernommen, der den Betrieb bis 2011 als „Seeblick Lassahn“ führte. Im Jahr 2012 wurde der Seeblick-Pavilion errichtet, die Außenanlagen aufgewertet und der Betrieb wieder aufgenommen.

 

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